Zeichnen, auf Papier


Ich zeichne meistens noch auf Papier. Keine Technik im Weg, kein Suchen nach dem Wacom-Stift. Zeichnen, einfach so. Auf dem Bett liegend, im Garten, auf dem Balkon, in der Küche und selten im „Atelier“. Der Künstler Friedensreich Hundertwasser hat mal gesagt, er fände die gerade Linie gottlos. Dem kann ich mir nur anschliessen. Es besteht immer die Gefahr, dass alles was im Compi entsteht zu klar und rein und keimfrei ist (siehe meinen Post zu 3D von neulich). Ich finde, der Strich darf etwas leben.

 

Zeichnen auf... Papier!?

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Willkommen in der 3D-Illustration



Leider konnte ich meine 3D-Arbeiten bis heute nicht als Illustrationstechnik etablieren. Das hat (vermutete) mehrere Gründe: Meine Kundinnen und Kunden wissen gar nicht, dass ich „sowas“ auch kann. Meine künstlerische Handschrift ist im 3D nicht mehr so spürbar, die Illustration wird also zu einem bestimmten Mass austauschbar. Der Stil wird als zu klinisch und aseptisch wahrgenommen. Der/die Auftraggebende ist nicht damit vertraut, wie in 3D gearbeitet wird, was damit möglich und machbar ist, und was nicht. Animationen zu erstellen ist in der Schweiz teurer als beispielsweise in Rumänien. Bei den meisten Konkurrenzofferten für 3D-Animationen wurde ich bislang immer wieder unterboten. Trotzdem: ich liebe die Möglichkeiten des 3D. Hier ist einfach alles möglich! So bleibt 3D mein ganz eigenes Experimentierfeld, wo ich nach Lust und Laune meine eigenen Welten erfinde.

 

Wyst: Alastor 1716RaumschiffflotteSpaceshipSeaview

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Zeichnen auf dem Ipad


Mit der Software „Sketchbook Pro“ lässt es sich auch auf dem Ipad zeichnen. Das ist allerdings gewöhnungsbedürftig, weil der Finger stumpf und zu dick ist und einem somit den Blick auf genau die Stelle raubt wo man sehen sollte was man da zeichnet. Ich habs mal mit einem speziellen Ipad-Stift für solche Fälle probiert, das ging zwar etwas besser, aber ich habe innert kürzester Zeit den Stift irgendwo verlegt und seither nicht mehr wieder gefunden. Mit einem Wienerli soll’s übrigens auch gehen. Im Bild meine Freundin Mina.

Meine Freundin Mina

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Wuffo, the dog from hell


Wuffo, the dog from hell

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Ästhetische Lösungen


Man mag ja über die ästhetische Wirkung von Windrädern geteilter Meinung sein. Ich finde sie eine gute Sache, und ich bin immer wieder fasziniert von diesen Propellern. Finde sie – in Massen – auch schön zu betrachten. Atomenergie halte ich hingegen für sehr riskant und der langen Strahlungszeit wegen für völlig ungeeignet. Kühltürme von AKW finde ich furchteinflössend. In diesem Comic geht es um eine überraschende Lösung, wie man das Problem mit der Landschaftsverschandelung durch Windturbinen lösen kann. Na ja, zumindest aus der Sicht des Gemeindepräsidenten…


Skizze Comic WindenergieWindanlage

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Schulbücher!


Ich liebe es Schulbücher zu illustrieren! Hier einige Beispiele aus dem Englisch-Lehrmittel „Explorers“, Lehrmittelverlag des Kantons Zürich.

http://lmvzhtest.icontel.com/Lehrmittel-Sites/Explorers/ÜberdasLehrmittel/tabid/241/language/de-CH/Default.aspx

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Gute Zeiten, schlechte Zeiten


Es gibt gute und schlechte Tage im Leben eines Comiczeichners. Wenn gerade Scheidung ist oder der Vater gestorben, dann arbeitet es sich nicht ganz so flott wie sonst. Oder wie jetzt: mit dieser hartnäckigen Grippe. Ich liege flach und die Arbeit somit auch. Gewiss, gegen solche Momente sollte man gewappnet sein, das denke ich schon seit Jahren: ein paar Reserve-Comics in der Hinterhand haben, das wärs echt. Leider ist dem nicht so, sondern das Meiste passiert immer wieder auf den letzten Drücker, weil noch so viel anderes auch auf den letzten Drücker fertiggestellt werden wollte.

Über die Jahre habe ich also ein paar Strategien für schwierige Zeiten entwickelt. Ich hatte einen fünffachen Trümmerbruch in der Zeichnerhand, und alle Hände voll zu tun. Eine Möglichkeit ist, bereits bestehende Zeichnungen wieder zu verwenden und mit neuen Texten zu versehen. Einige Beispiele finden sich hier:

Running gag Running gag Running gag Running gag

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Lampenschirm


Zufälligerweise hielt ich mich am Tag der Hochzeit von Prinz William und Kate in London auf. Ich kaufte mir für den Anlass also einen schmucken Zylinder, welchen ich den ganzen Tag trug. Zuhause lag er dann nur noch herum und sah dabei etwas traurig aus. Bis ich die zündende Idee hatte. Apropos „zündend“: Normale Glühbirnen sind wegen der Hitze ein Problem, besser ist eine kalte Birne mit LED

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